Rudolf Grubauer - Lagerhaus Hetzmannsdorf"Hofübernahme? Auf jeden Fall"
Rudolf Grubauer ist neuer Spartenleiter Agrar im Lagerhaus Hollabrunn-Horn. Ein Gespräch mit unserhof über seine Verantwortung als Rohstoff- und Betriebsmittelmanager, über Risikosplitting und Vertragsanbau, zunehmende Einschränkungen im Pflanzenschutz, geringe Agrarpreise und warum er Jungbauern dennoch dazu rät, die Landwirtschaft nicht an den Nagel zu hängen..

Theresia Jocher Schongau Molkerei Andechs"Eine Kuh für ein Jahr"
Im Porsche und Minirock auf die Weide. Das kann trotz schicker Gummistiefel nicht die Bäuerin sein, die ihre Alma betreut. Und doch ist die Durchgestylte wegen der Fleckviehkuh da. Die blonde Lady aus Hamburg hat nämlich eine besondere Beziehung zu dieser. Sie ist ihre Patin. Und als soche kommt man schon mal zu Besuch. Auch wenn der Weg nach Oberbayern quer durch ganz Deutschland führt.

Peter Konrad - Ponsse Harvester, Forwarder Göriach"Die Jet-Piloten des Waldes"
Der Harvestereinsatz ist die Königsklasse der Forstwirtschaft. Nur wirklich gut ausgebildete Fahrer können in dieser Spitzenliga eingesetzt werden. Ab dem Sommer wird es nun auch in Österreich einen eigenen Lehrberuf für Forwarder, Harvester und Seilkran geben.

Moserhof Ahrntal Steinhaus Südtirol, Apartment Daniel"Der Kunde dein Financier"
Die Projektfinanzierung von Geschäftsideen durch Kunden gehört zu den Top-Themen nicht nur in den Wirtschaftsredaktionen von Zeitungen und Magazinen. Oft hochgejubelt, aber auch wild umstritten. Mittlerweile gibt es auch in der Landwirtschaft einige Projekte, die mit monetärer Hilfe von Privaten umgesetzt wurden. Ein Pionier ist Michael Oberhollenzer aus Steinhaus in Südtirol. Dort sehen die Banken die Idee des "Crowdfunding" entspannter als in Österreich.

Oswald Mair - Gifen Rodenek - Viehwirtschaft"Auch wir werden immer weniger"
Traditionelle Bauweise, uraltes Holz, harmonisch in die Landschaft eingefügt, so steht der Stall des Anwesens der Familie Mair auf rund 1.000 Meter Seehöhe da. „Lasst Euch nicht täuschen, das ganze habe ich erst 1990 gebaut“, lacht hingegen der Besitzer auf die Frage, wie alt das Gebäude denn nun sei. Damals habe er den beengten Hof im Ortskern seinen Geschwistern überlassen und sei mit den Tieren auf den Hang etwas oberhalb des Dorfes ausgesiedelt. „Aber das Holz, das ist alt, das stammt vom alten Stall“, betont Mair. Auch für Neubauten habe Südtirol in den 1990er-Jahren die strikte Einhaltung traditioneller Architekturvorgaben vorgeschrieben. Innen sei der Stall dafür als einer der ersten Laufställe der Region damals sehr modern gewesen. „Heute müssten wir wieder alles überho-len, aber das das traue ich mir bei den aktuellen Entwicklungen am Milchmarkt nicht“, so Mair.

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