Übung: Maschinenhalle in Mallon in BrandAufregung, Hektik und ein bisschen Durcheinander. Das gehört zu jedem "ordentlichen"' Brandeinsatz dazu. Diese Zustände zu erreichen ist eine der zentralen Aufgaben bei der Ausarbeitung einer ebensolchen Übung. Nur wenn nicht alles nach den Erwartungen der Teilnehmer abläuft, können für die Entscheidungsträger reale Umstände simuliert werden. Von den 15 Kameraden der Feuerwehr Kirchberg und des Zuges Mallon wussten daher nur die wenigsten was ihnen am Abend des 1. Juni blüht. "Maschinhallenbrand in Mallon" hieß es dann.

Am landwirtschaftlichen Betrieb des Malloner Zugskommandanten Günther Brunhofer ging es folglich hoch her. Atemschutztrupps mussten sich in dem dicht verrauchten Objekt orientieren. Eine Person war irgendwo in der Nebelsuppe vermisst. Dazu musste eine funktionierende Einsatzleitungsstruktur aufgebaut werden.
Den Übungsausarbeitern ging es dabei weniger um die Details der Umsetzung als um die übergeordneten Umstände. Wo stationiere ich eine Einsatzleitung? Wie funktionieren die Abläufe bei der Atemschutzüberwachung? Klappt die Kommunikation zwischen den einzelnen Gruppen? Fragen wie diese wurden abgecheckt. Ganz nebenebei wurden auch das Feuer gelöscht und das vermisste Kind vom Dachboden gerettet. Als kleine Belohung für die Teilnehmer organisierte Günther Brunhofer schließlich noch einen Grillabend zu seinem Geburtstag, bei dem die Erkenntnisse der Übung ausgiebig diskutiert wurden.
FF Kirchberg am Wagram: www.ffkirchberg.at

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Text: Stefan Nimmervoll
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